Wann Restrukturierung ansteht
- Margendruck — sinkende Profitabilität bei stabilem oder wachsendem Umsatz.
- Investorendruck — eine neue Eigentümerstruktur, die OPEX-Hebel erwartet.
- Skalierung am Limit — Wachstum, das die bestehenden Strukturen überfordert.
- Regulatorischer Druck — neue Anforderungen, die Strukturveränderungen erzwingen.
- Operative Krise — Lieferprobleme, Qualitätsthemen, Kundenverluste.
Beratungsfolien helfen wenig, wenn die Umsetzung nicht stattfindet. Ein Interim Manager mit C-Level-Erfahrung übernimmt die Verantwortung dafür, dass aus dem Plan Realität wird.
Belegbare Ergebnisse
Shared Service Center und Standortkonsolidierung
Sechs isoliert arbeitende Standorte in eine zentral gesteuerte Organisation überführt: zwei Shared Service Center außerhalb Deutschlands aufgebaut, fünf deutsche Standorte geschlossen, OPEX um mehr als 30 % gesenkt.
Rolle: Executive Director. Zentrale Steuerung und Governance, neues Führungsteam, Prozess-Harmonisierung über Ländergrenzen.
KI-gestützte Prozessdigitalisierung im Kundenservice
Einen 25 Jahre alten Reparaturprozess mit KI neu aufgesetzt und einen KI-basierten Service-Chatbot eingeführt: Durchlaufzeiten mehr als halbiert, Anrufvolumen um ein Viertel gesenkt — bei stabilem NPS.
Beitrag: Konzeption und Einführung des KI-gestützten Reparaturprozesses und des Service-Chatbots als Antwort auf veränderte Kundenerwartungen und Personalknappheit.
Worauf ich setze
I. OPEX-Reduktion
Analyse aller wesentlichen Kostenblöcke — Personal, IT, Einkauf, Standorte, Drittdienstleister. Quick Wins in 3–6 Monaten, strukturelle Hebel über 6–24 Monate. Realistische Business Cases statt Phantom-Einsparungen.
II. Standort- und Strukturkonsolidierung
Reduktion von Doppelstrukturen, Schließung redundanter Standorte, Konsolidierung von Funktionen — sozialverträglich, mit klarer Kommunikation, aber konsequent in der Umsetzung.
III. Shared Service Center
Aufbau zentralisierter Service-Einheiten für Finance, HR, IT und Operations — auch an Nearshore-Standorten.
IV. Prozess-Harmonisierung und Automatisierung
Vereinheitlichung von Prozessen über Ländergrenzen, Lean-Methoden gegen Verschwendung, KI-gestützte Automatisierung dort, wo sie wirklich Sinn ergibt — keine Tool-Kosmetik.
Wie ich arbeite
Diagnose statt Bauchgefühl
In den ersten vier Wochen eine strukturierte Bestandsaufnahme von Zahlen, Prozessen, Strukturen und Menschen. Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenplan mit Verantwortlichen und Zeitlinien.
Quick Wins zuerst
Sichtbare Ergebnisse in den ersten drei Monaten — als Beleg der Veränderungsfähigkeit und als Finanzierungsbeitrag für die größeren Hebel.
Strukturelle Hebel mit Übergabe
Standorte, SSC und IT-Migration brauchen 12–24 Monate. Ich begleite sie mindestens bis zur Stabilisierung und arbeite parallel auf eine intakte permanente Führung hin.
Häufige Fragen
Welche Einsparungen sind realistisch?
Das hängt von Ausgangslage und Hebeln ab. Im Mandat als Executive Director eines Finanzinformationsdienstleisters wurde das OPEX durch Standortkonsolidierung und den Aufbau von Shared Service Centern um mehr als 30 % gesenkt.
Wann kann ein Mandat starten?
Den Startzeitpunkt stimmen wir im Erstgespräch ab. Nach der Mandatsdefinition — Scope, Ziele, Reporting-Struktur und Laufzeit — folgt ein strukturiertes Onboarding.
Sprechen wir über Ihre Hebel
Kostenfreies Erstgespräch, 30 Minuten, vertraulich. Wir besprechen Ausgangslage, mögliche Hebel und ob ein Interim-Mandat der richtige Weg ist.
Erstgespräch vereinbaren →